Bohnacker Daniel

Geburtstag:
21.02.1990
Beruf:
Sportsoldat, Wirtschaftsinformatiker
Größe/Gewicht:
190 cm/88 kg
Kopfsponsor:
Brainhouse 247
Hobbys:
Radfahren, Golf, Lesen

Mit drei Jahren stand Daniel erstmals auf Ski. Seine Eltern erkannten das Talent und brachten ihn zum örtlichen Skiclub. Die beiden älteren Brüder Tobias und Florian bestritten bis ins Jugendalter ebenfalls alpine Skirennen. Über die Gaumannschaft schaffte Daniel den Sprung in den alpinen DSV-Kader.

Ende der Saison 2007/08 startete er aus Neugier beim Ski Cross und fing sofort Feuer für diese Disziplin. Nur zwei Jahre später feierte er in Alpe d‘Huez seinen ersten Sieg und beendete seine erste komplette Weltcup-Saison als Neunter der Gesamtwertung. 2014 fuhr er auf Rang drei in der Gesamtweltcup-Wertung vor.

2015 schaffte er es bei der Heimweltcup-Premiere in Ostin am Tegernsee als Zweiter auf das Podest und wurde vom heimischen Publikum gefeiert. Zu Beginn der Saison 2016/17 fiel Daniel verletzungsbedingt aus, belegte aber im späteren Saisonverlauf noch Rang drei in Sunny Valley.

Im Oktober 2017 zog sich der Sportsoldat bei einem Trainingslauf in Saas Fee eine Teilruptur des vorderen rechten Kreuzbandes zu und musste in Folge eine sechswöchige Trainingspause einlegen. Leider hatte die konservative Heilung wenig Erfolg. Beim Weltcup Ende Januar in Nakiska riss das vorgeschädigte Band und Daniel musste alle Olympiaträume begraben.

Im Dezember 2018 stieg Daniel mit einem neunten Platz in Arosa wieder ins Weltcup-Geschehen ein. Mit drei weiteren Top-10-Ergebnissen beendete er die Saison 2018/19 auf Rang 16 im Gesamtklassement. Bei den Deutschen Meisterschaften Ende März 2019 fuhr er hinter Florian Wilmsmann auf den zweiten Platz.

In der Saison 2019/2020 konnte der Sportsoldat nahezu in jedem Rennen Weltcuppunkte holen. Zu den Highlights zählen mit Sicherheit seine beiden Podestplätze im Weltcup: Zum einen gewann er in Idre Fjäll, Schweden, nach neun Jahren seinen zweiten Weltcup, zum anderen konnte der damals 30-Jährige  in Nakiska, Kanada, auf Platz drei fahren. Den erfolgreichen Winter beendete Daniel mit Rang acht im Gesamtweltcup.

Aufgrund eines Bandscheibenvorfalls in der Lendenwirbelsäulekonnte Daniel nicht wie geplant in Arosa in die WM-Saison 2020/2021einsteigen. Stattdessen stand für den Sportsoldaten erst einmal Aufbautraining auf dem Programm, bevor er mit einem 14. Platz beim Weltcup auf der Reiteralm sein Comeback feierte. In den weiteren Rennen konnte er stetig Weltcuppunkte holen und setzte mit Rang fünf in Sunny Valley ein kleines Ausrufezeichen. Im Gesamtweltcupwurde Daniel 32.

In der Saison 2021/2022 konnte sich Daniel durch zwei Top-15-Platzierungen in Innichen die Olympia-Qualifikation für seine zweiten Spiele sichern, wo er als bester Deutscher Rang 14 belegte. Insgesamt schaffte er es bei sieben Weltcuprennen Punkte zu holen. Seine beste Platzierung der Saison erreichte er in Idre Fjäll mit Platz 7, sodass er wie im letzten Jahr im Gesamtweltcup 32. wurde.

Top Erfolge von Daniel Bohnacker

Olympische Winterspiele

2022 Peking 14.

2014 Sotschi 19.

Weltmeisterschaft

2019 Solitude (USA) 21.

2017 Sierra Nevada 14.

2015 Kreischberg 13.

2013 Voss 14.

2011 Deer Valley 18.

Weltcup

Erste Weltcup-Platzierung: 2009 Meiringen 78.

Erste Weltcup-Top-10: 2010 Grindelwald 10.

Bisherige Weltcup-Siege 2011 Alpe d‘Huez, 2020 Idre Fjäll

Gesamt-Weltcup 2022: Gesamtweltcup 32.

Verletzungen

2020 Bandscheibenvorfall in der Lendenwirbelsäule

2018 Kreuzband-OP rechts

2017 Teilabriss des vorderen Kreuzbandes, rechts

2016 Bänderriss Sprunggelenk rechts

2012 Schulter-OP rechts

Blick ins Familienalbum von Daniel Bohnacker

Vater Hartmut spielte beim SSV Ulm in der 2. Fußball-Bundesliga, Mama Doris ist sportlich auch sehr aktiv. Daniels ältere Brüder fuhren ebenfalls Skirennen, wechselten dann aber zum Fußball.

Stand Dezember 2023