Meisen Adrian

Geburtstag:
01.10.1997
Beruf:
Sportsoldat
Größe/Gewicht:
195cm/88kg
Kopfsponsor:
Viessmann

Über die Gaumannschaft empfahl sich Adrian für den DSV-Kader. 2017 nahm er erstmals bei Junioren-Weltmeisterschaften teil und konnte sich mit einem fünften Platz im Slalom in Szene setzen. Darüber hinaus jubelte Adrian in jener Saison über einige Podestplätze bei FIS-Rennen in seinen stärksten Disziplinen Slalom und Riesenslalom.

2018 brach sich der Technik-Spezialist am rechten Mittelfuß einen Knochen. Passiert war das beim Konditionstraining im Rahmen des Trainingslagers in Norwegen. Nach der Rückreise nach Deutschland wurde Adrian im Unfallkrankenhaus in Murnau operiert. Es folgte eine sechswöchige Zwangspause, in der er den Fuß nicht belasten durfte. Insgedamt dauerte die Rehabilitation knapp drei Monate.

Trotz der eingeschränkten Vorbereitung fuhr Adrian 2018/19 fünfmal in die Top-30 im Europacup. Sein bestes Resultat erzielte er dabei mit Platz neun im Parallelslalom von Tignes.

Im Winter 2019/20 konnte sich Adrian weiter steigern und feierte im Parallel-Slalom am Kronplatz mit Platz zwei sein erstes Podest im Europacup. Leider musste er im Februar die Saison frühzeitig beenden und sich einer Patellasehnen-OP unterziehen.

Nach einer erfolgreichen Rehabilitation konnte der Sportsoldat Ende Februar 2021 wieder an ersten FIS-Rennen teilnehmen.

Top Erfolge von Adrian Meisen

Bisher bestes Europacup-Ergebnis: 2019 Kronplatz 2. Parallel-SL

Junioren-Weltmeisterschaft

2017 Are 5. SL

FIS-Rennen

2017 Oberwiesenthal 1. RS, Garmisch 2. SL, Schwende Horn 2. SL, Sudelfeld 3. SL

Deutsche Meisterschaft

2017 4. SL

Deutsche Juniorenmeisterschaft

2017 1. SL

2016 1. SG

Verletzungen

2020 Patellasehnen-OP links

2018 Mittelfußbruch rechts

Blick ins Familienalbum von Adrian Meisen

Von klein auf spornten sich Adrian und sein älterer Bruder Bastian gegenseitig an. Ob im Schnee oder auf dem Fußballplatz – die beiden trieben sich zu Höchstleistungen. Entsprechend haben beide den Sprung in die Nationalmannschaft geschafft. Unterstützt wurden die Brüder von der gesamten Familie, insbesondere von der rennsporterfahrenen Mama Sabine und von Opa Lothar, ebenfalls ein ehemaliger Rennfahrer.

Stand Juli 2021