Rebensburg Viktoria

Geburtstag:
04.10.1989
Beruf:
Zoll Ski Team
Größe/Gewicht:
169 cm/65 kg
Kopfsponsor:
Helvetia
Hobbys:
Golfen, Freunde treffen, Musik
RS5 Sportback

"Eine Niederlage ist für mich eher Ansporn, es beim nächsten Mal erst recht zu schaffen."

Mit drei Jahren stand Viktoria Rebensburg das erste Mal auf Skien. Im Sommer 2009 schloss die dreifache Junioren-Weltmeisterin ihre schulische Ausbildung am CJD mit dem Abitur ab. Bei den Olympischen Spielen 2010 in Vancouver gewann sie die Goldmedaille im Riesenslalom.

Im Winter 2010/11 feierte Viktoria Rebensburg erstmals den Gewinn der Riesenslalom-Gesamtwertung. 2011/12 konnte Viktoria die Riesenslalom-Kugel verteidigen und war mit vier Siegen die erfolgreichste Alpine im Team. Trotz längerer Wettkampfpause aufgrund einer Lungenentzündung konnte Rebensburg bei den Olympischen Spielen 2014 eine Bronzemedaille in Sotschi im Riesenslalom gewinnen.

Auch bei der WM in Vail holte Rebensburg eine Medaille – Silber im Riesenslalom. Im Winter 2015/16 folgten drei weitere Weltcup-Siege und sieben Podestplätze.

Im Rahmen der unmittelbaren Vorbereitung auf die Saison 2016/17 erlitt Viktoria Rebensburg bei einem Trainingssturz am 1. Oktober 2016 im Pitztal einen unverschobenen Schienbeinkopfbruch am rechten Knie. Deutschlands beste Rennfahrerin musste daraufhin sechs Wochen pausieren. Trotz des Trainingsrückstandes fuhr sie zwei Mal auf das Weltcup-Podest. Bei den Weltmeisterschaften in St. Moritz verpasste sie im Super-G nur äußerst knapp Edelmetall und landete auf Rang vier.

Auf den Sieg beim Weltcupauftakt in Sölden folgten in der Olympia-Saison 2017/18 zwei weitere Weltcupsiege in Killington (USA) und am Kronplatz (ITA) sowie insgesamt fünf Podestplätze in den Disziplinen Riesenslalom, Super-G und Abfahrt. Nach einem unglücklichen vierten Rang im olympischen Riesenslalom von Pyeongchang gewann Viktoria Rebensburg die Disziplinenwertung und damit die kleine Kristallkugel im Riesenslalom.

Bei der WM in Are 2019 schrammte Viktoria im Super-G mit neun Hundertstelsekunden Rückstand hauchdünn an Edelmetall vorbei. Kurz darauf belohnte sie sich mit Silber im Riesenslalom und bewahrte den Deutschen Skiverband damit vor einer Nullnummer bei den Weltmeisterschaften. Generell war Viktoria 2018/2019 erneut die stärkste Athletin im DSV-Kader und überzeugte mit sechs WC-Podestplatzierungen, darunter einem Sieg im Super-G von Soldeu. Den Gesamtweltcup wie auch die Disziplinenwertungen Riesenslalom und Super-G schloss die Zollbeamtin auf Rang vier ab

Top Erfolge von Viktoria Rebensburg:

Erste WC-Platzierung 2006 Reiteralm SG 38.

Erster WC-Sieg 2010 Sölden RS

Bisherige WC-Siege 16

Bisherige WC-Podien 41

Disziplin-WC 3xRS (2011, 2012, 2018)

Olympische Winterspiele

2010 Vancouver Gold RS

2014 Sotschi Bronze RS

2018 Pyeongchang 4. RS, 9. AF, 10. SG

Weltmeisterschaft

2007 Are 8. RS

2009 Val d‘Isère 5. RS

2011 Garmisch-Partenkirchen 9. RS, 10. SG

2013 Schladming 8. SG, 11. RS

2015 Vail Silber RS, 5. SG, 10. AF

2017 St. Moritz 4. SG, 11. AF

2019 Are 2. RS, 4. SG, 11. AF

Verletzungen

2015 – Innenbandriss links
2016 – Schienbeinkopfbruch rechtes Knie

Ein Blick ins Familienalbum von Viktoria Rebensburg

Viktoria Rebensburg ist der jüngste Spross der Familie. Bruder Dominik studiert Maschinenbau, Schwester Stephanie ist Studentin und nebenbei Skilehrerin. Viktorias Eltern, selbst begeisterte Skifahrer, verbrachten mit ihren Kindern viel Zeit beim Sporteln in den Bergen.

 

Stand September 2019