Keep on rollin‘: Skitraining auf Inlineskates

Gehört Ihr auch zu den über 6,5 Millionen Deutschen, die zumindest gelegentlich Inlineskaten? Warum die Skates dann nicht mal zum Alpintraining nutzen?! Mit Inlinern bleibt Ihr im Sommer fit – und könnt in der schneefreien Zeit an der Skitechnik arbeiten. Diese eigene Disziplin nennt sich „Ski-Inline und wir zeigen Euch, wie’s geht!

Die ersten wackeligen Versuche auf den Rollen, die ersten „coolen“ Tricks und viiiele gemeinsame Übungsstunden mit den Freunden. Wer erinnert sich nicht gerne an die ersten eigenen Inlineskates? Doch das Skaten kann sehr viel mehr sein als nur der Freizeitspaß mit der Clique. Zunächst als Sommertraining für Wintersportler konzipiert, entwickelte sich aus dem Inlineskaten eine eigene „Alpin-Disziplin“: das Ski-Inlinen. 

„Die Fahrformen und Bewegungsabläufe aus dem Skilanglauf und Alpinski lassen sich – zumindest für Freizeitsportler und den jungen Nachwuchs – prima auf Inlineskates adaptieren“, betont Andre Lehmann, DSV-Referent der Disziplin Ski-Inline. Die Vorteile liegen auf der Hand: schnellere Fortschritte im Winter sowie jede Menge Spaß und Action! 

Alpintraining auf Rollen: Stangenkippen und Schwungsetzung 

Man nehme eine leicht abschüssige Asphaltstraße, einige Hindernisse und ein Paar Inlineskates – schon hat man die besten Voraussetzungen für ein abwechslungsreiches und intensives Slalomtraining. Und die Trainingseffekte stellen sich fast automatisch ein. Koordination und Gleichgewicht werden auf Rollen prima geschult. Hinzu kommen die entsprechenden Fahrformen: das Einfahren in die Kurven oder das Stangenkippen. „Wir übersetzen die Skischulübungen aus dem Winter auf die Asphaltstraßen“, erzählt Lehmann weiter. „Mit zunehmendem Können gehen wir auf immer steilere Strecken und binden alle Trainingsfahrformen mit ein – bis hin zur Rennsimulation.“ Und so sieht das Ganze dann aus.

Da die Rutschphasen auf den Skates wegfallen und man schnell Geschwindigkeit aufnimmt, dürfen die Wege und Straßen nicht zu steil sein. Genutzt werden für den Durchfahrtsverkehr gesperrte Seitenstraßen, Fahrradwege oder fest installierte Renn- und Trainingsstrecken, wie etwa die Rollskistrecken in den Langlauf- und Biathlonstadien. 

Langlauf-Variante: Nordic Blading 

Neben dem Alpin-Inlinen gibt es auch eine Langlauf-Variante: das Nordic Blading. Beim Nordic Blading werden die Grundtechniken des Skilanglaufs auf Inlineskates übersetzt. Auch hier können die spezifischen Fahrformen trainiert werden, wie etwa das Umtreten in der Kurve, das Zusammenspiel von Armen und Beinen sowie der Stockschub. Im Nachwuchstraining der Langläufer werden Inlineskates von den jungen Skisportlern und Anfängern genutzt. Vor allem in großen Wintersportvereinen wechseln die Skisportler im Sommertraining aber schon relativ früh auf Skiroller. In dieser Disziplin werden in den schneefreien Monaten sogar Weltcups und Weltmeisterschaften ausgetragen. 

Keep on rollin`… mit dem richtigen Material 

Das Ski-Inlinen ist ein vergleichsweise günstiger Sommersport. Verwendet werden handelsübliche Inlineskates mit geradlinig angeordneten Rollen (drei bis fünf Rollen). Außerdem werden gewöhnliche Alpinstöcke verwendet, inkl. Handschutz zum Stangenkippen. Wer also eh ein Paar Inlineskates zu Hause liegen hat, muss nur die Schutzausrüstung auf den neuesten Stand bringen. Dazu gehören: ein passgenauer Fahrrad- oder Skihelm, Ellenbogen-, Knie- und Rückenprotekoren, Handschuhe oder ein Handgelenksschutz sowie eine Schutzhose. Viele Athleten tragen Schutzhosen und -jacken, die an die Motorcrossausrüstung angelehnt sind und in die die entsprechenden Protektoren bereits integriert sind. Sowohl die Schutzkleidung als auch das Material sind über den Sportfachhandel relativ kostengünstig zu erwerben. Eine Schutzjacke oder -hose für Kinder gibt es bereits ab jeweils 30 Euro. 

Vereine bieten optimale Trainingsmöglichkeiten 

In vielen DSV-Vereinen können Skisportler durch das Ski-Inlinen auch im Sommer im Fahrtraining bleiben ohne weite Strecken auf die Gletscher auf sich zu nehmen. „In erster Linie geht es darum, den Skisport ganzjährig anzubieten und den Nachwuchs für den Verein und Sport zu begeistern“, betont DSV-Referent Andre Lehmann. Neben einem regelmäßigen Alpin- oder Nordic-Blading-Training nehmen die aktiven Vereinsmitglieder im Sommer auch an Wettkämpfen teil. Teilweise sind Nachwuchssportler dabei, die bisher noch nicht mit dem Skisport verbunden sind. Durch die Vereinsarbeit und das Ski-Inlinen werden sie auch fürs Alpinskifahren oder Langlaufen begeistert. Viele fangen bereits mit vier, fünf Jahren an zu Skaten – parallel zum Einstieg in den Wintersport. Die Zahlen sprechen für sich: „Rund 80 Prozent unserer Ski-Inline-Aktiven nehmen im Winter am Alpintraining teil.“

Rein in die Skates – und ab ins Training

Die Vereine und Landessportverbände bieten immer mal wieder Schnuppertrainings oder Trainingslager an. Einzige Voraussetzung: die Sportler müssen Mitglieder im Skiverein sein. In den ersten August-Tagen findet das Sommerferientrainingscamp in Italien statt. Ihr fühlt Euch sicher auf Rollen und seid neugierig auf neue Herausforderungen? Worauf wartet Ihr dann noch?

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