Siege, Stürze, Schnee und Sensationen

DSV-Skisportler starten mit Licht und Schatten ins Neue Jahr

Irgendwie hat man den Eindruck, die Zeit vergeht Jahr für Jahr schneller. War nicht gerade noch Vierschanzentournee? Oberhof? Ruhpolding? Tour de Ski? Der Weltcupzirkus kennt kein Erbarmen, das Rad dreht sich und die Sportler werden manchmal wach und fragen sich, wo sie gerade aus dem Fenster schauen.

Wobei: Einige Orte bleiben den Sportlerinnen und Sportlern in Erinnerung. Franziska Preuß daran zu erinnern, dass sie in Ruhpolding ihren ersten Weltcup-Einzelsieg feiern konnte, erübrigt sich allerdings, schließlich trainiert Preuß dort am Stützpunkt, wenn sie nicht gerade auf Reisen ist. Aber zu gewinnen ist natürlich ein besonders süßes Gefühl und macht Lust auf mehr. Laura Dahlmeier dagegen bekam im tief verschneiten Bayern zu spüren, dass die Konkurrenz nicht staunend zur Seite tritt, wenn sich die zweifache Olympiasiegerin die Startnummer überzieht. Für Dahlmeier wird es darauf ankommen, bis zu den Weltmeisterschaften in Östersund Anfang März Form aufzubauen, Weltcups sind da nur Tests und schmückendes Beiwerk. Apropos Schnee: Oft genug klagten die Veranstalter über die mangelnde weiße Pracht – diesmal wäre der Weltcup im Chiemgau fast wegen zu viel Schnee ausgefallen. Den vielen freiwilligen Helfer ist es zu verdanken, dass das Großereignis – allein am Sonntag waren 24.000 Zuschauer ins Stadion und an die Strecke geströmt – wieder zu einem sensationellen Erlebnis wurde. Eine Woche zuvor war das beim ersten Auftritt der Biathletinnen und Biathleten im Kalenderjahre nicht anders. Nur den sportlichen Start ins Jahr hätten sich die Damen wohl etwas besser vorgestellt. Es spricht aber für die deutschen Biathletinnen, dass sie noch am Ort der Niederlage für Wiedergutmachung sorgten und Trainer, Fans und vor allem sich selbst mit dem Wochenende am Grenzadler versöhnten. Und die Männer: Sind weitestgehend im Soll – Benedikt Doll und Arnd Peiffer mischen richtig mit, bei den anderen ist noch ein wenig Luft nach oben. 

Alles andere als versöhnlich gestimmt ist dagegen gerade Skisprung-Bundestrainer Werner Schuster. Einige seiner Jungs befinden sich derzeit nämlich in einer Schaffenskrise. Richard Freitag und Andreas Wellinger springen weit unter Vorjahresniveau, Severin Freund braucht (und bekommt) noch Zeit, um sich langsam an die alte Klasse heranzutasten. Zu allem Überfluss kassierte Markus Eisenbichler in Val di Fiemme auch noch eine Rote Karte, wurde wegen eines nicht ganz regelkonformen Anzugs disqualifiziert. Das alles würde Schuster nicht grämen, doch die Verletzung von David Siegel in Zakopane, die sich als komplexes Knieproblem unter anderem mit einem Riss des vorderen Kreuzbandes herausstellte, macht den Österreicher betroffen. Die Jury in Zakopane hatte – nicht nur nach Schusters Meinung – zu viel Fahrt gegeben, das hohe Tempo und die damit erreichten großen Weiten führten dazu, dass Fehler eben nicht mehr korrigiert werden konnten und es zum Sturz kam. Für Siegel ist die Saison gelaufen. Schade, der 22-jährige Schwarzwälder war gerade richtig in Fahrt gekommen. Beständig gut springt in diesem Winter noch ein junger Mann: Constantin Schmid. Der wird bei der Junioren- und U23-WM in Lahti in den nächsten Wochen versuchen, in seinem Altersbereich ganz vorn dabei zu sein. Das hat auch Langläuferin Katharina Hennig vor, die zuletzt mit Top-10-Platzierungen im Weltcup aufhorchen ließ!

Die WM der „Großen“ findet im Februar in Seefeld statt und insbesondere die Nordischen Kombinierer stehen als Medaillenbänke der letzten Winter im Fokus des Interesses. Kurzes Zwischenfazit: Die Formkurve steigt, gut möglich, dass die Schützlinge von Bundestrainer Hermann Weinbuch eine Punktlandung hinbekommen. Bleiben die Langläufer – dort ist die Erwartungshaltung ohnehin etwas geringer. Aber das eine oder andere gute Einzelresultat bei der Tour de Ski und gute Platzierungen beim Heim-Weltcup in Dresden und Otepää machen Mut. Insbesondere beim Sprint am Elbufer zeigten sich die DSV-Läuferinnen und -Läufer besonders motiviert. Und das Wochenende von Dresden zeigte: Deutschland hat es nicht nur sportlich drauf – sondern auch organisatorisch. 

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