Vierschanzentournee – eine Zwischenbilanz

Das Auftakt- und Neujahrsspringen der Vierschanzentournee sind Geschichte. Ryuyo Kobayashi aus Japan scheint eine zu schreiben – dicht gefolgt von Markus Eisenbichler. Zeit für eine Zwischenbilanz.

Ryuyo Kobayashi war der Überflieger im ersten Saisondrittel und bleibt es bei der Vierschanzentournee. Mit seinen Triumphen in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen hat der Japaner unterstrichen, dass Einzelsiege und auch der Tourneesieg nur über ihn gehen. Der letzte und bisher einzige Gesamtsieg in diesem für Skispringer so wichtigen und traditionellen Wettbewerb gelang Japan 1998 durch Kazuyoshi Funaki. Damals war Ryuyo Kobayashi ein Jahr alt.

Ähnlich lang warten die Deutschen Adler auf einen Gesamtsieger aus ihren Reihen. Sven Hannawald brachte den goldenen Adler zuletzt 2002 mit nach Deutschland. Am oberen Siegertreppchen gekratzt haben im vergangenen Winter Andreas Wellinger und zwei Jahre zuvor Severin Freund als Zweite der Gesamtwertung. Für beide sieht es in diesem Jahr nicht gut aus: Freund hat sich nach seiner langen Verletzungspause in Garmisch-Partenkirchen von der Tournee verabschiedet, Olympiasieger Wellinger schaffte es bei den Heimweltcups in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen nicht in das Finale.

Doch einer springt in die Bresche: Markus Eisenbichler. Der 27-jährige Siegsdorfer hat genau zur rechten Zeit seinen Sprung gefunden, sein System funktioniert. Zweimal Zweiter hinter Kobayashi, nur 2.3 Punkte Rückstand im Gesamtklassement – kann Eisenbichler noch eine Überraschung gelingen? Wir wissen es nicht. Er weiß es nicht. Das muss er auch nicht, er muss glauben, vor allem an sich selbst.

Eine gute Tournee ist es bis dato auch für David Siegel und Constantin Schmid. Die Youngsters haben sich im erlesenen Starterfeld behauptet. Während Siegel sich nach seiner Sprunggelenksverletzung in diesem Jahr zurück in die erweiterte Weltspitze tastet und unter den Top-15 mitmischt, liegt der erst 19-jährige Schmid zur Halbzeit auf Rang 23 und damit vor Pius Paschke, Freund und Wellinger. Er wird die Tournee wohl fortsetzen.

Stephan Leyhe kann mit dem 9. Platz nach zwei von vier Springen zufrieden sein. Richard Freitag und Karl Geiger liebäugeln auch noch mit den Top-10. Mit zwei guten Wettkämpfen in Innsbruck und Bischofshofen ist noch einiges drin. Für alle!

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