Sander Andreas

Geburtstag:
13.06.1989
Beruf:
Sportsoldat
Größe/Gewicht:
178 cm/91 kg
Kopfsponsor:
Xenofit
Hobbys:
Fußball, Tennis, Windsurfen
A6 Avant sport 50 TDI

"Ich weiß, woran ich für den nächsten Winter arbeiten muss, und werde alles daran setzen, mich weiter zu verbessern."

2008 gewann Andreas Sander Gold im Super-G bei den Junioren-Weltmeisterschaften. 2011 nahm Andreas an den Heim-Weltmeisterschaften in Garmisch-Partenkirchen teil. In der Saison 2012/13 konnte sich Andreas zweimal in den Weltcup-Punkterängen platzieren, ehe er sich einen Kreuzbandriss zuzog und die Saison vorzeitig beenden musste. Im Winter 2015/16 zeigte Andreas mit fünf Top-10-Ergebnissen seine bis dato besten Leistungen im Weltcup.

Im WM-Winter 2016/17 stellte Andi dann endgültig den Anschluss an die erweiterte Weltspitze her. Er überzeugte mit drei Weltcup-Top-10-Resultaten sowie Platz 7 im Super-G und Rang 8 in der Abfahrt bei den Weltmeisterschaften von St. Moritz.

Auch im Olympia-Winter 2017/18 konnte Andreas an seine Vorjahresleistungen anknüpfen und insgesamt fünf Top-10-Platzierungen in Abfahrt und Super-G einfahren. Dabei war er beim prestigeträchtigen Rennen auf der Streif in Kitzbühel lange auf Podestkurs und wurde beim Sieg seines Teamkameraden Thomas Dreßen mit Platz sechs zweitbester Deutscher.

Bei seiner ersten Teilnahme an Olympischen Spielen fuhr Andreas sowohl im Super-G als auch in der Abfahrt unter die besten Zehn der Welt.

Nach einem soliden Start in die Saison 2018/19 riss sich Andreas beim zweiten Abfahrtstraining in Bormio das Kreuzband im rechten Knie und musste die Saison beenden.

Andreas lieferte eine grundsolide Comeback-Saison ab. Der Anschluss an die Weltspitze gelang ihm besonders im Super-G wieder überraschend schnell. Mit Platz sieben in Hinterstoder und dem achten Rang in Kitzbühel fuhr er gleich zweimal unter die besten Zehn. Auch in der Abfahrt konnte er mit den Pätzen elf und vierzehn  in Garmisch-Partenkirchen und Kitzbühel überzeugen. Am Ende rangierte er in der Super-G-Wertung auf Rang 13 und im der Abfahrts-Weltrangliste auf dem 30. Platz.

Andreas Sander fuhr 2021 eine der besten Saisonen seiner bisherigen Karriere. Seine Leistungen – vor allem im SG – waren extrem konstant und Andi konnte sich bis auf wenige Ausnahmen in jedem Rennen unter den besten Zehn Speedfahrern der Welt platzieren. Dabei schrammte er mit Platz fünf im Super-G von Gröden nur knapp am Podest vorbei. Auch bei der prestigeträchten Abfahrt in Kitzbühel wurde er hervorragender Fünfter. Extrem knapp – nämlich mit dem geringsten messbaren Zeitunterschied von nur einer Hundertstelsekunde – raste Andi bei den Weltmeisterschaften im italienischen Cortina d’Ampezzo auf das Podest und feierte mit der Silbermedaille den bisher größten Triumpf seiner Karriere.

Am Ende der Saison machte Andi in der Weltrangliste von Super-G und Abfahrt einen gewaltigen Sprung nach vorne. In der World-Cup-Starting-List wird er im Super-G auf Platz fünf und in der Abfahrt auf Rang sechs gelistet.

Top Erfolge von Andreas Sander

Olympische Winterspiele

2018 Pyeongchang 8. SG, 10. AF

Weltmeisterschaft

2021 Cortina d’Ampezzo 2. AF, 9. SG

2017 St. Moritz 7. SG, 8. AF

2015 Vail 17. AF

2011 Garmisch-Partenkirchen 21. SG

Weltcup

Erste Weltcup-Platzierung: 2010 Gröden 28. AF

Erste Weltcup-Top-10: 2015 Santa Caterina 10. AF

Bisher beste Weltcup-Platzierung: 2016 Gröden 5. SG

Juniorenweltmeisterschaft

2008 Formigal 1. SG

2009 Garmisch-Partenkirchen 4. SC

Verletzungen

2018 Kreuzbandriss rechtes Knie

2013 Kreuzbandriss linkes Knie

2011 Innenbandriss rechtes Knie

Blick ins Familienalbum von Andreas Sander

Andreas Sander wurde in Westfalen geboren. Gemeinsam mit drei Geschwistern wuchs er in Ennepetal auf, wo sein Vater in zweiter Generation ein mittelständisches Unternehmen führt. Mit zwei Jahren stand Andi das erste Mal auf Ski, mit drei bestritt er sein erstes Rennen. Andreas Sander und seine Frau Julia sind Eltern eines Sohnes.

Stand Juli 2021