Ferstl Josef

Geburtstag:
29.12.1988
Beruf:
Zoll Ski Team
Größe/Gewicht:
180 cm/90 kg
Kopfsponsor:
Grapos Softdrinks
Hobbys:
Motocross, Fußball
A6 Avant sport 45 TDI

"Nice to be back!!"

Josef Ferstl gab im Winter 2007 in Garmisch-Partenkirchen sein Weltcup-Debüt. Die Saison 2011/12 schloss er als Drittplatzierter der EuropacupAbfahrtswertung ab.

Im Winter 2012/13 rückte Josef ins Weltcup-Team. Trotz einer schweren Gesichtsverletzung, die er sich zu Saisonbeginn in Beaver Creek zugezogen hatte, kämpfte er sich im Winter 2012/13 an die erweiterte Weltspitze heran und feierte mit Rang neun bei der Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen sein erstes Top-10-Ergebnis.

Nach seinem zehnten Platz in der Abfahrt von Gröden zog sich Josef im Dezember 2015 in St. Caterina einen Kreuzbandriss zu und musste die Saison vorzeitig beenden. Im WM-Winter 2016/17 folgte ein starkes Comeback. Mit Platz fünf im Super-G von St. Caterina qualifizierte sich Josef direkt für die Weltmeisterschaften in St. Moritz. Am Ende der Saison rangierte Josef auf Rang 13 in der Super-G-Weltcup-Wertung.

Bereits im Frühwinter 2017/18 sorgte Josef Ferstl mit seinem Sieg beim Super-G in Gröden für die erste Sensation des Winters und beendete eine fast 27 Jahre währende Durststrecke bei den alpinen Männern. Denn Josef Ferstl raste zum ersten deutschen Weltcupsieg in dieser Disziplin seit Markus Wasmeier im März 1991. Darüber hinaus qualifizierte sich Josef mit diesem Sieg direkt für die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Pyeongchang.

Nach einem verhaltenen Start in die Saison kam Josef 2018/19 von Rennen zu Rennen besser in Fahrt. Nach zwei Top-15-Platzierungen in den Abfahrten von Beaver Creek und Gröden folgte Rang 6 im Super-G von Gröden.

Dann setzte der Zollbeamte mit seinem Sensationssieg im Super-G von Kitzbühel ein beeindruckendes Ausrufezeichen. Erstmals gelang es einem Aktiven im Weltcup mit der Startnummer eins einen Super-G zu gewinnen. Josef siegte exakt 40 Jahre nach seinem Vater in Kitzbühel und schrieb damit eine spezielle Familiengeschichte fort.

Es folgten mit Platz sechs im Super-G bei der WM in Are und Platz sieben in der Abfahrt beim Weltcup-Finale in Soldeu weitere Top-Platzierungen. Am Ende der Saison belegte Josef Rang neun der Weltcup-SG-Wertung und Platz 14 in der Abfahrtswertung.

Top Erfolge von Josef Ferstl

Erste WC-Platzierung 2007 Garmisch-Partenkirchen 53. AF

Erste WC-Top-10 2013 Garmisch-Partenkirchen 9. AF

Erster WC-Sieg 2017 Gröden Super-G

Bisherige WC-Siege 2

Olympische Winterspiele

2018 Pyeongchang 25. AF, 27. SG

Weltmeisterschaft

2015 Vail 22. AF, 25. SG/SK

2017 St. Moritz 18. AF, 25. SK, 26. SG

Weltcup

2018 Gesamt-6. SG, Sieg Gröden SG

Verletzungen

2012 Zahn- und Nasenbeinverletzung
2015 Kreuzbandriss

Blick in das Familienalbum von Josef Ferstl

Großes Vorbild ist Papa Sepp, der 1978 und 1979 das Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel gewann und bei der WM 1978 in Garmisch-Partenkirchen Vize-Weltmeister in der Kombination wurde. Er hat seinen Söhnen Josef, Michael und Christian das Skifahren beigebracht. In Kitzbühel trägt eine Gondel den Namen „Ferstl“, sie wurde nach dem Streif-Sieger benannt.

 

Stand September 2019