Straßer Linus

Geburtstag:
06.11.1992
Beruf:
Zollbeamter / Zoll Ski Team
Größe/Gewicht:
183 cm/75 kg
Kopfsponsor:
FTI Touristik
Hobbys:
Fußball, Tennis, Motocross, Backen
S4 Avant TDI quattro

Linus begann seine Rennkarriere mit sechs Jahren im Winterurlaub in Tirol, wo er auch das Skifahren erlernte. Als Schüler startete er für den Kitzbüheler Skiclub. Mit zwölf Jahren wechselte er zurück nach Deutschland.

Nach dem Abitur 2012 rückte Linus ins Weltcupteam. Als Youngster fuhr er eine sehr gute erste Weltcupsaison und qualifizierte sich direkt für die Teilnahme an den Weltmeisterschaften in Vail, wo er mit Platz zehn im Slalom überraschte.

Mit seinem ersten Weltcupsieg 2017 beim City-Event in Stockholm qualifizierte sich Linus direkt für die Weltmeisterschaften in St. Moritz, bei denen er mit Platz zwölfsein bis dato bestes Ergebnis im Riesenslalom erreichte.

Mit Platz drei im City-Event von Oslo qualifizierte sich Linus 2018 direkt für die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Pyeongchang. Seine guten Trainingsleistungen konnte er jedoch erst gegen Ende der Saison regelmäßiger in den Rennen umsetzen.

Bei den Weltmeisterschaften in Are fuhr der Zollbeamte mit Platz fünf erstmals ein Top-Ergebnis in der Kombination ein. Im Weltcup folgten ein neunter Platz in der Kombination von Bansko und Rang 19 im Slalom von Kranjska Gora. Am Ende der Saison sicherte sich Linus außerdem den Deutschen Meistertitel in der Alpinen Kombination.

Der Einstieg in die Saison 2019/20 verlief für Linus nach Plan. Beim ersten Slalom in Levi fuhr der Technikspezialist direkt auf Rang acht. Leider zog er sich dann Anfang Dezember beim Super-G-Training in St. Caterina einen Kahnbeinbruch an der rechten Hand zu. Die Prognose nach der Operation lautete: sechs Wochen Pause.

Linus stand mit Schiene und Spezialhandschuh ausgestattet bereits vier Wochen später in Zagreb wieder am Start. Seine gute Form unterstrich er dort mit einem fantastischen ersten Lauf, in dem er mit Startnummer 31 auf Rang drei fuhr. Am Ende sammelte er als Siebter wieder reichlich Weltcuppunkte.

Sein bestes Saisonresultat erzielte Linus in Adelboden mit Platz sechs. Am Ende einer starken Saison hatte er in der Slalom-Weltrangliste 36 Plätze gut gemacht und kletterte von Rang 48 auf Platz 12.

In der Saison 2020/2021 sorgte Linus mit seinem ersten Weltcupsieg im Slalom für eine Sensation. Als er nach dem Triumph von Zagreb mit Rang zwei beim Slalom in Adelbodennachlegen konnte, kam der für den TSV 1860 München fahrende Slalomspezialist endgültig in der erweiterten Weltspitze an. Bei den Weltmeisterschaften gewann er mit dem Team Bronze. Im Parallelrennen landete er auf Rang sieben und im Spezialslalomauf Platz 15. Und auch beim Saisonfinale in Lenzerheide stand er mit dem Team als Zweiter auf dem Podest.

Am Ende der Saison konnte er im Slalom doppelt so viele Punkteeinfahren als in der vergangenen Saison und schloss diese als Achter der Slalomwertung ab.

Seine bisher beste Saison 2021/2022 krönte Linus mit drei Podestplätzen und dem Sieg beim Night Race in Schladming. Er feierte damit den zweiten Sieg seiner Karriere. Bei den Olympischen Spielen verfehlte er mit Rang sieben zwar das Podium, konnte dann aber über die Silbermedaille im Team jubeln. In der Slalom-Weltrangliste verbesserte er sich von Rang acht im Vorjahr auf Rang fünf.

 

 

Top Erfolge von Linus Straßer

Olympische Winterspiele

2022 Peking 2. Team, 7. SL

2018 Pyeongchang 5. Team, 22. RS

Weltmeisterschaft

2021 Cortina d’Ampezzo 3. Team-Event, 7. Parallel, 15. SL

2019 Are 4. Team, 5. SK

2017 St. Moritz 12. RS, 20. SL

2015 Vail 10. SL, Teilnahme RS/Team

Weltcup

Erste Weltcup-Platzierung: 2013 Sölden 35. RS

Erste Weltcup-Top-10: 2015 Schladming 5. SL

Erster Weltcup-Sieg: 2017 Stockholm PS

Verletzungen

2019 Kahnbeinbruch, rechte Hand

2011 Hüft-OP rechts

2010 Pfeiffersches Drüsenfieber

Blick ins Familienalbum von Linus Straßer

Mama Sonja und Papa Georg fahren gerne Ski. Daher stand Linus schon früh auf zwei Brettern und nahm schon bald an ersten Kinderrennen teil. Seitdem dreht sich alles um den alpinen Skirennsport.

In seiner Freizeit bleibt aber dennoch Zeit für Tennis und Fußball. Darüber hinaus verbringt Linus viel Zeit beim Motocross und trainiert hierbei das für den alpinen Rennsport so wichtige Gleichgewichtsgefühl.

Stand Januar 2023