Bachsleitner Niklas

Geburtstag:
03.05.1996
Beruf:
Landespolizist
Größe/Gewicht:
183cm
Kopfsponsor:
Settele
Hobbys:
Golf, Downhillbiken, Freunde treffen, Zocken

Niklas war zunächst Alpinskifahrer, beendete aber 2016 seine aktive Karriere. Danach absolvierte er beim DSLV die Skilehrerausbildung bis zum Level 3 und war als Skitrainer im SC Partenkirchen tätig. Parallel holte er sein Fachabitur nach und begann eine Ausbildung zum Bürokaufmann. Anschließend wollte der Oberbayer eigentlich ein Jahr durch Australien reisen. Sein Kumpel Tobias Baur schwärmte ihm aber so von seiner neuen Disziplin Ski Cross vor, dass er seine Pläne kurzerhand änderte und die Leistungssportkarriere, diesmal als Ski Crosser, wieder aufnahm.

In seiner ersten Ski-Cross-Saison 2017/18 startete Niklas sowohl bei FIS-Rennen als auch im Europacup. Dabei schrammte er als Zweiter (FIS) auf der Reiteralm nur knapp am Sieg vorbei. Sein bestes Europacup-Ergebnis der Saison fuhr er im französischen St. Francois mit Platz acht ein.

Im Sommer 2018 wurde Niklas in den B-Kader des DSV berufen. Im darauffolgenden Winter konnte er sich weiter steigern. Insgesamt fuhr er im Europacup viermal in die Top-10. In Grasgehren verpasste er dabei das Podest als Vierter nur knapp. Kurz darauf durfte er beim Heimweltcup am Feldberg sein Debüt in der höchsten Wettkampfklasse geben.

Im Februar 2019 riss sich Niklas das rechte Kreuz- und Syndesmoseband und musste die Saison vorzeitig beenden.

Mit gleich zwei Siegen bei den FIS-Rennen in Idre im Dezember 2019 konnte der Landespolizist sein Comeback feiern. Im weiteren Verlauf der Saison startete Niklas sowohl im Europacup, als auch im Weltcup. Dabei schaffte der Partenkirchener mit zwei Top-20-Platzierungenebenfalls in Idre Fjäll, seine bisher besten Weltcup-Ergebnisseeinzufahren.

Im Januar 2020 hat sich Niklas sein rechtes Kreuzband angerissenund konnte deshalb bei keinem weiteren Rennen mehr starten.

Nach seiner Verletzungspause, stieg Niklas im Dezember 2020 wieder ins Weltcupgeschehen ein. Der Landespolizist startete in Arosa mit Platz neun gut in die Saison 2020/2021 und konnte sich sogar noch steigern: Beim Weltcup in Idre Fjäll kämpfe er sich bis ins Finale vor und erreicht mit Rang drei seine erste WC-Podestplatzierung. Die Hoffnungen auf eine WM-Medaille waren damit groß. Niklas konnte an die guten Leistungen anknüpfen und fuhr beim WM-Rennen in Idre als bester Deutscher auf Rang sechs. Gut ein Jahr nach seiner letzten Verletzung stürzte Niklas im Viertelfinale beim Weltcup auf der Reiteralm erneut und zog sich wieder einen Kreuzbandriss im rechten Knie zu. Die Saison war für ihn damit beendet. Im Gesamtweltcup belegte Niklas am Ende Rang 18.

Im Winter 2021/2022 konnte Niklas wieder von Beginn an an den Start gehen und in Peking seine olympische Premiere feiern. Insgesamt fuhr er im Weltcup viermal unter die Top-15. Sein bestes Saison-Ergebnis erreichte er in Arosa mit Platz 6. In der Weltcup-Gesamtwertung belegte er am Ende der Saison Rang 23.

Top-Erfolge von Niklas Bachsleitner

Olympische Spiele

2022 Peking 32.

Weltmeisterschaft

2021 Idre Fjäll 6.

Weltcup

Erste Weltcup-Platzierung: 2019 Feldberg 31.

Bisher bestes Weltcup-Ergebnis: 2021 Idre Fjäll 6.

Europacup

2020 Grasgehren 4.

2018 St. Francois 8.

Verletzungen

2021 Kreuzbandriss rechts

2020 – Teil-Reruptur des Kreuzbandes, rechts

2019 Kreuzband- und Syndesmosebandriss rechts

Blick ins Familienalbum von Niklas Bachsleitner

Niklas kommt aus einer sportbegeisten Familie. Sein Vater war Bodybuilder und Skilehrer. Er hat Niklas und seiner Zwillingsschwester Sarah das Skifahren gelernt.

Stand Januar 2023